Navigation

Natur, Bildung und Soziales, Bürger informieren Bürger e. V.

Hochwasser

Juli 2021

Die aktuellen Hochwasser - Katastrophen sind wider besseren Wissens hausgemacht!

Die konkrete Umwelt-, Verkehrs und Bau-Politik in den einzelnen Gemeinden (hier: Stadt Köln) sind schon seit Jahren ökologisch völlig destruktiv und führen von einem Umweltdesaster in das Nächste!

Die historisch einmaligen Überschwemmungs-katastrophen in Deutschland, Italien, Schweiz, England und China, die extremen Hitzewellen dieser Tage in Nordamerika, dem Balkan und Spanien, die in Flammen stehenden Regenwälder in Amazonien, die Hitzewellen mit 35 Grad plus am Nord Polarmeer, die verheerenden Dürren in Syrien… Die Anzahl solcher Katastrophen wird seit Jahren immer häufiger und leider auch immer drastischer! Diese Zunahmen von Umwelt-Katastrophen haben wir einer Politik zu verdanken, die sich seit Jahrzehnten nur oberflächlich für die Erhaltung der Lebensgrundlagen der Menschen engagiert und alle Warnungen der Ökologen (1) in den Wind geschlagen hat.

Ökologisch gesehen haben wir seid mindestens 40 Jahren zwar einen ökologischen Handlungs-Bedarf, aber faktischen einen Handlungs -Stillstand! Es ist die lokale "Stadt-Entwicklungs"-Politik, die lokale Umwelt-Politik, die lokale Bau-Politik, die lokale Verkehrs-Politik, die lokale Landwirtschafts-Politik, die seit Jahrzehnten in den einzelnen Kommunen betrieben wird, die genau zu den massiven Flut-Katastrophen dieser Tage führt. Diese Politik ist überall und konkret vor Ort sichtbar und ist in letzter Konsequenz das Interesse der großen reichen Konzerne. Diese Umwelt-schadende Politik hat sich durch die Beteiligung der Grünen in den diversen Regierungen nicht geändert. Die Profit-Interessen der Superreichen haben mit ihrem etablierten Energie-vergeudenden und Stoff-fressenden Ausbeutungssystem immer Vorrang gehabt und untergraben systematisch die Lebensgrundlagen der Menschheit! Die Grünen halfen tarnen!

Im vergangenen Juli noch hatte ich einen Teil meiner Bibliothek in einen Keller zwischengelagert, der in diesen regenreichen Tagen (14.15. Juli) auch überschwemmt wurde. Das Wasser stand Knöchel-tief, so dass ich noch gerade eben die Möglichkeit hatte, den Sach-Buchbestand aus den 80er und 90er Jahren zu retten. Und was für Bücher zog ich da, in Anbetracht dieser Jahrhundert- Überflutung aus dem Wasser? Hier eine kurze Liste:

-„Die Geduld der Erde geht zu Ende – Plädoyer für eine ökologische Marktwirtschaft von Hermann Laistner aus dem Jahr 1986!

- „Natur ohne Schutz. Neue Öko-Strategien gegen die Umweltzerstörung“ von Jochen Bölsche (Hg.) aus dem Jahr 1982

- „Wir wollen was tun. Heute arbeiten für eine lebenswerte Zukunft“ von Claudia und Reinold Fischer aus dem Jahr 1983,

- Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Wachsen und Weichen, Ökologie und Ökonomie, Hunger und Überfluß. Eine Denkschrift der EKD aus dem Jahr 1984!

- Die subventionierte Naturzerstörung. Plädoyer für eine neue Agrarkultur von Herrman Priebe aus dem Jahr 1990!

- „Zukunftswerkstätten. - Dieses Handbuch schildert Methode und Wirkung der Zukunftswerkstätten, in denen die Teilnehmer lernen können, endlich eigene Wünsche zur Gestaltung ihres Lebens zu entwickeln. Das Ziel ist eine breite Wiederbelebung der Demokratie.“ Von Robert Jungk und Norbert Müllert aus dem Jahr 1981,

- „ Chico Mendes. Der Regenwald brennt!“ von Alex Shoumatoff aus dem Jahr 1990,

-"Ein Planet wird geplündert. Eine Schreckensbilanz unserer Politik, Von Herbert Gruhl, Frankfurt a.M.1986

- „Tote Technik. Ein Wegweiser zu den antiken Stätten von morgen“ von Rolf Steinberg aus dem Jahr 1984,

- „Umwelt Europa – der Ausbau zur ökologischen Marktwirtschaft. Strategien und Optionen für die Zukunft Europas“ von der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 1991,

- „Ökologische Offensive. Umweltpolitik in den 90er Jahren“ von Hubert Weinzierl aus dem Jahr 1991,

- Focus: Ökozid - Wüsten-Erde. Der Kampf gegen Durst, Dürre und Desertifikation von Peter Stüben und Valentien Thurn aus dem Jahr 1991,

- Ökologisch wirtschaften. Erfahrungen. Strategien. Modelle von Hans Glauber und Reinhard Pfriem (Hg.) aus dem Jahr 1992

- „Passiert ist gar nichts. Eine deutsche Umweltbilanz“ von Hubert Weinzierl aus dem Jahr 1985!

Alle genannten Buch-Titel sind heute aktueller denn je! All dass, was heute in Erftstadt bei Köln passiert ist oder in Bad Münstereifel, im Ahrtal oder letztens in Kanada mit 49,6 Grad plus oder davor am Nordpolarkreis mit 32 Grad plus und so weiter und so weiter...wurde vor 30 Jahre schon vorhergesehen und in der Politik debattiert. Es handelt sich bei allen Klima-Extremen, die uns aktuell und mittlerweile in Serie ereilen, um Ereignisse, die man damals schon vorhergesehen hatte, die eintreten würden, wenn sich Infrastruktur und Energie-Politik hier auf Planet Erde nicht ändern würde. Und nun erleben wir genau die „Klimaextreme“ die die Wissenschaftler vor 30 Jahren vorhergesehen haben. Es hat sich also seit damals nichts geändert! Politik und Verwaltung von vor Ort in den Städten haben die Interessen der Konzerne vollzogen und dieses Vorgehen, dank den Grünen, „Umweltpolitik“ genannt.

Am Beispiel der Umwelt-und Verkehrs-Politik der Stadt Köln, die ich seit 30 Jahren verfolge, skizziere ich, wie die Verschleppungen und die Sabotage von ökologisch sinnvollen und notwendigen Infrastruktur-(“Klimaschutz“)-Maßnahmen funktioniert.

- Im Jahr 2017 wurden 300 stattliche und gesunde Linden an der Bonner Straße im Kölner Süden wegen eines 2 km langen Auto-gerechten(!!) Schienenausbaus gefällt! Es handelte sich um die sog. 3. Ausbaustufe der sog. „Nord-Süd-Bahn“ an die die Stadtverwaltung seit 17 Jahren (!) herum-laboriert, ohne dass das Projekt auf absehbarer Zeit fertiggestellt werden wird! Die Kölner Grünen verteidigten die sinnlosen Baumfällungen ! Und niemand interessierte sich für die professionelle Baum-schonende, alternative Planung der ortsansässigen Bürgerinitiative. Hier nachzulesen:

- die Baupolitik der Stadt Köln läuft in den Vierteln gnadenlos auf Baumfällungen, Versiegelungen und Verdichtungen hinaus!! Jeder Baum und jedes Fleckchen Grün, jedes Plätzchen, was zwischen den Häuserzeilen und den Wohnhäusern noch vorhanden ist, wird gesucht, vorbereitet, platt gemacht, anschließend bebaut und versiegelt. Hier ein vor kurzem vollzogenes Beispiel, dass sich direkt vor meinem Küchenfenster abgespielt hat: Im Hinterhof der Häuserreihe Am Husholz 7-15 in Köln Raderberg wurden (bis auf einen Baum) alle anderen Bäume komplett zerstört, der Boden ausgehoben, bebaut und versiegelt. Hier der Vergleich vorher und nachher. Und hier über ein weiteres aktuelles Baum- und Grünflächen- Zerstörungs-Projekt der evangelischen Kirche in der Kölner Südstadt, bei dem auch ein grüner Innenhof bebaut und betoniert werden soll!

- Die Kölner Verkehrspolitik verwirklicht weiter Auto-freundliche Konzepte aus den 60er Jahren, ohne das ein ökologisch vertretbares Gesamtverkehrs-Konzept überhaupt angedacht wurde. Die Stadt macht rein gar nichts, damit die unerträgliche Autoflut weniger wird. Siehe hier: und hier: Die Kölner Verkehrspolitik die dem Gemeinwohl dienen soll, vertritt und vollzieht eins zu eins die Interessen der Auto- und Beton-Industrie.

- Ein neues 4 km langes Schienen-Verkehrs-Projekt in Köln, die sogenannte „Ost-West-Achse“, (ein betoniertes Tunnelsystem zwischen Deutzer Brücke und dem Melatenfriedhof im Kölner Westen) soll mit politischer Unterstützung der Grünen, gebaut werden – obwohl die seit 17 Jahren in Bau befindliche, oben erwähnte und extrem teure (bisher 3,3 Mrd für 4 km untertunnelte Schiene) „Nord-Süd-Bahn“ auf absehbare Zeit nicht betriebsbereit sein wird. Baubeginn für die „Ost-West-Achse“ vielleicht im Jahr 2030! Siehe hier:

- Geplant sind weiterhin umweltschädliche Landschaft - Versiegelungen durch den flächendeckenden Ausbau von Autobahnen rund um Köln und landesweit! Siehe hier geht es zum „Grünfrass“ in Köln und zum Autobahnbau:

- In der Kölner Bau – Politik unter Bau-Dezenten Markus Greitemann und Verkehrsdezernentin Andrea Blome wird, wo immer es möglich ist, auf den Ausbau des Schienennetzes verzichtet! Siehe die Verlängerung der 3. Baustufe der Nord-Süd-Bahn, die vom Bonner Verteiler aus durch Rondorf bis Meschenich führen soll, aber nun doch nicht gebaut wird.

Durch die Zerschlagung des neben dem Kölner Großmarkts liegenden Güterbahnhofs „Bonntor“ hat man die (ökologischen) Potentiale, eine schon vorhandenen ausbaufähige Schieneninfrastruktur mit dem Verweis auf eine ominöse „Parkstadt-Süd“ - Bau-Politik, mutwillig kaputt gemacht! Hier hätte es eines alternativen Verkehrs-Konzept bedurft! Aber die ideenlose Stadt interessierte sich nicht dafür:

- Durch die beabsichtigte Zerschlagung des noch funktionstüchtigen Großmarkts werden die Vermarktungsmöglichkeiten für die einheimische, regionale Landwirtschaft und die einheimischen Händler, die man eigentlich fördern müsste, einfach ruiniert! Hier eine ausführliche Analyse.

- Der historische Grüngürtel, ein ökologisches Vorbild für die Städtebauer weltweit, wird sukzessiv von den Kölner Städte-Planern angegriffen, zerstückelt und verkleinert. Momentan sollen sieben Flussball-Plätze mit Plastik Rasen und etlichen Aufbauten im Grüngürtel gebaut werden.

Und, und, und...

Und diese Politik, die auch immer mit Hilfe der Grünen durchgeführt wurde und wird, führt uns offensichtlich in eine Existenz-gefährdende Sackgasse, in eine Klima-Katastrophe mit Hitzewellen und Überschwemmungen, die man nicht nur mit dem CO2 in Verbindung bringen muss. Versiegelungen der Landschaft, Autobahnbauten, Betonierungen, Verdichten der Städte, Abholzen von ganzen Wäldern, Rückbau der Schienen… all das kommt hinzu und führt eben auch zur Verstärkung der CO2 – Problematik. Und diese Selbst-zerstörerische Politik wird in Köln vor unser aller Augen in allen Stadtteilen von Politik und Verwaltung, trotz Ausrufung des Klimanotstandes im Jahr 2019, von allen Parteien weiter geführt!

Jüngstes Beispiel (und noch eins.. ) für diese selbstmörderische Umwelt-Politik: im Kölner Stadtteil Marienburg an der Brohler Straße, nähe Bonner Straße, soll ein heimeliger Wald-Spielplatz für Kinder, einer Häuserzeile und einem versiegelten Platz weichen. Der bisherige Wald-Spielplatz soll nach Raderthal neben zwei großen Auto-Parkplätze in ein Grün-Schnippselchen verlegt werden. Niemand in Politik und Verwaltung kommt auf die Idee, ein Teil der anliegenden opulenten Auto-Verkaufs-Parkplätze von Volvo und BMW für die Einrichtung eines neun Kinder-Spielplatz umzuwidmen! Klar ist, Autos müsssen in den heutigen Dimensionen aus der Stadt verbannt werden, jedenfalls ist die Autoflut ebenso schädlich für den menschlichen Lebensraum, wie die Wasserfluten, die sich in den Überschwemmungsgebieten Deutschlands ergossen haben.

Es mag sogar richtig und notwendig sein, die Autos aus dem städtischen Lebensraum zu entfernen und die platz-nehmenden Versiegelungen, die umweltschädlichen und Kinder - feindlichen Nebenwirkung dieser Technik zu erkennen (Unfallzahlen, Landschaftsversiegelungen, Landschaftszerschneidungen, schlechte Luft, Hektik, Lärm, Abgase, Co2 Anstieg durch Abbrand von fossilen Brennstoffen u.s.w. ) und den Zusammenhang mit der Flutkatastrophe zu sehen, trotzdem bleibt die städtische Verkehrs-Politik in Köln umstandslos Auto-freundlich. Und ein Parkplatz für die Stehzeuge (= Autos) gehört einfach dazu, egal ob man sogar die „Reichsgaragen-Verordnung“ aus dem Jahr 1936 (!) dazu bemüht, um bei jedem Neubau ganz sicher ein Parkplatz zu schaffen! An Kinderspielplätze wird bei den diversen Bau-Projekten in der Stadt nur sekundär gedacht, draußen im Park, ja! Ansonsten ist es egal wie sehr Kinder durch den ständigen Autoverkehr und den Platzverbrauch durch die immer größer werdenden Fahrzeuge in die Ecken gedrängt werden. Egal, ob man den Kindern wegen den vielen parkenden Autos sogar die Hinterhöfe und Bürgersteige als Bewegungsraum nimmt. Egal, ob man die Lungen der Kinder mit Auto-Abgase füllt, weil sie noch klein sind und auf Auspuffhöhe atmen müssen. Egal. Keine politische Partei kommt auf die Idee, die Stadt Köln diese kinderfeindlichen Bau-Pläne zu bekämpfen! Auch die Grünen nicht! So nimmt also in unseren Ortschaften Stückchen für Stückchen die menschenfeindliche Umweltzerstörung durch die Politik ihren Lauf. Und es gibt bislang nur viele kleine an den Rand gedrängte Bürger - Initiativen, die das verhindern wollen!

Doch wie geht es jetzt weiter?

Problematisch wird es, wenn man diese ökologisch und sozial selbstzerstörerische Politik einfach so weiter laufen ließe. Dann würde dass nach unendlichen Profiten gierende „kapitalistische“ Wirtschafts-System von sich aus keine Bremsung und keinen Ausgang aus den selbst geschaffenen Problemen finden! Es denkt nicht volkswirtschaftlich, es haushaltet auch nicht, es braucht den größtmöglichen Gewinn aus der letzten Scherbe bis in alle Ewigkeit. Koste es, was es wolle! Und wenn es der Planet selber ist!

Also, dieses seit der frühen Neuzeit (Anfang des 15. Jahrhunderts) sich ausbreitende Ausbeutungs-Regime ist strukturell unvernünftig! Wie gesagt, es haushaltet nicht so gern, sondern beutet aus und verschwendet die meisten Ressourcen zu Gunsten des Gewinns für Wenige. Es interessiert sich nicht für das Gemeinwohl! Und wenn wir, die Bevölkerung dieses selbst-zerstörerische System laufen lassen, verlieren wir auf Dauer unsere Lebensgrundlagen auf Erden und werden als überflüssige Mitesser behandelt oder eliminiert. Das kapitalistische Profit-System ist zu einer Religion geworden mit Opfer-Ritualen und Glaubensbekenntnissen, die nicht zu erschüttern sind. „Die Technik“, so das Dogma der Gläubigen, „wird uns schon irgendwie retten!“

Und deswegen wird von Politik und Verwaltung nicht im Sinne der Menschen und nicht vernünftig gehandelt. Auch deswegen wurden (nicht nur) in Köln alle sinnvollen Klima-schützende Maßnahmen, die man hätte ergreifen können, in der Verkehrspolitik, in der Stadtplanung, beim Baumschutz, in der Landwirtschaft einfach vernachlässigt. Strukturell. Weil das Ziel aller Politik ja immer und durchgängig der Profit für die Wenigen ist!

Und das Resultat unserer (der Bevölkerung) Nachlässigkeit war und ist, wir konnten bisher das technische und politische System, ("Industrie-Kapitalismus" in dem wir als Konsumenten der 1. Welt so sehr verliebt sind), weder vernünftig machen, noch abschaffen! Aber jetzt rückt uns dieses Ausbeutungs-System in eine Existenz gefährdende Krise! Die Hochwasser-Ereignisse der letzten Wochen, die Hitzewellen, die Klimaextreme verwandeln sich vor unseren Augen von einzelnen Jahrhundertereignissen in eine Art Dauerzustand. Und der gleichzeitig existierende Corona - bedingte sozial-politische Ausnahmezustand führt – wie passend für die bestens organisierten Konzerne - in eine Spaltung und eine Handlungsunfähigkeit der Bevölkerung. Doch wo soll das alles hinführen? In die Agonie? In einen absurden Todeskampf ? In den Untergang?

Zeigen die immer schlimmer werdende Klima-Extreme – vor den wir schon seit 40 Jahren gewarnt wurden - mit derartigen existenziellen, volkswirtschaftlichen Auswirkungen nicht sowieso schon das komplette Versagen der jetzigen Politik an?

Ist es nicht langsam notwendig, dass der Bürger sich klar positioniert und neu organisiert, damit diese Menschen-verachtende und Lebensgrundlagen-zerstörende Politik endlich aufhört! Und Selbstverwaltung und Sachverstand regiert! Vielleicht müssen wir doch die herrschenden Eliten in Parlament und Verwaltung stürzen um den Planeten zu retten?

Was ist also zu tun?

Bildet Banden! Bildet Stadtteil-Gruppen! Veranstaltet Bürgerversammlungen zu aktuellen Themen in eurem Viertel! Diskutiert die lokal vorhandenen Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten! Tretet in Kontakt mit den Nachbarn und den Mitbürgern in euren Straßenzügen. Bildet Info-Kreise! Organisiert Vorträge! Organisiert Tanz-Parties! Organisiert lokale Interessensvertretungen der Bürger! Organisiert Veranstaltungen mit dem Thema "Was ist Demokratie?" Organisiert sozial-politische und geschichtliche Bildungsmaßnahmen, die unseren heutigen gesellschaftlichen Zustand erklären können! Stellt die Politik und die Verwaltungen bei ihrem Tun öffentlich in Frage! Baut eine Gegenmacht auf, die vom Volk getragen wird. Das alte politische System arbeitet nicht für uns! Das alte politische System mit allen Parteien arbeitet immer und immer wieder für die Reichen! Greift ein! Macht eure Nachbarn schlau! Schafft eine Gegenmacht die wirklich vom Volke ausgeht! Informiert euch unabhängig von den Massenmedien! Schafft euch eure eigenen Medien!! Schafft Info-Punkte für die Bevölkerung! Und feiert das Leben!!

Meint und grüßt Ottmar Lattorf , Köln

(1)= 'Lehre vom Haushalt' ist gemäß ihrer ursprünglichen Definition eine wissenschaftliche Disziplin, welche die Beziehungen von Lebewesen untereinander und zu ihrer unbelebten Umwelt erforscht.)

P.S. Eine Buchempfehlung zum Thema: „Die Öko-Katastrophe. Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen.“ Von Jens Wernicke und Dirk Pohlmann.

Das Buch steht wie alle anderen oben genannte in der „Regenbogen Bibliothek“ des Vereins Nabis e.V. und ist ausleihbar.

von Ottmar Lattorf
nach oben